| | Kontraindikation | |
|---|
 | Alter über 65 Jahre - keine Dosisanpassung bei älteren Menschen erforderlich |
 | Aspirationspneumonie - bei Patienten, die GLP-1-Rezeptor-Agonisten erhielten und unter Vollnarkose standen oder tief sediert wurden, beobachtet; Vorsicht: erhöhtes Risiko durch verbliebenen Mageninhalt aufgrund verzögerter Magenentleerung |
 | Diabetes mellitus - Typ 1 |
 | Frauen im gebärfähigen Alter - während der Therapie für Empfängnisschutz sorgen; wegen der langen Halbwertszeit (7 Tage) Semaglutid mindestens 2 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft absetzen |
 | Herzinsuffizienz - absolut kontraindiziert bei Herzinsuffizienz NYHA-Stadium IV wegen fehlender Erfahrungen |
 | Hypoglykämie - erhöhtes Hypoglykämierisiko bei Komedikation mit Sulfonylharnstoff bzw. Insulin, ggf. Dosis von Sulfonylharnstoff bzw. Insulin reduzieren |
 | intramuskuläre Injektion |
 | intravenöse Injektion |
 | Ketoazidose - diabetische |
 | Kinder u. Jugendliche unter 18 Jahren - wegen fehlender Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit bei Diabetes mellitus |
 | Kinder unter 12 Jahren - wegen fehlender Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit bei Adipositas |
 | Kombination meiden bzw. Vorsicht bei Komedikation mit oralen Arzneimitteln, die rasche Resorption erfordern, da Semaglutid die Magenentleerung verzögert |
 | Leberinsuffizienz - keine Dosisanpassung erforderlich, Vorsicht bei schwerer Leberinsuffizienz wegen begrenzter Erfahrungen |
 | Niereninsuffizienz - bei leichter, mäßiger oder schwerer Funktionsstörung keine Dosisanpassung erforderlich; begrenzte Erfahrungen bei terminaler Niereninsuffizienz; Vorsicht: Semaglutid kann unerwünschte gastrointestinale Wirkungen haben und durch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall zu Dehydrierung und damit zur Verschlechterung der Nierenfunktion führen |
 | Pankreatitis - Vorsicht bei Pankreatitis in der Vorgeschichte: GLP-1-Rezeptorantagonisten können akute Pankreatitis auslösen, bei vermuteter Pankreatitis Semaglutid absetzen |
 | Retinopathie, diabetische - Vorsicht bei Komedikation mit Insulin wegen erhöhten Risikos für Komplikationen der diabetischen Retinopathie; Patienten engmaschig überwachen; wegen fehlender Erfahrungen 2 mg wöchentlich nicht bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und nicht kontrollierter oder potenziell instabiler diabetischer Retinopathie verwenden |
 | Schwangerschaft - wegen begrenzter Daten; im Tierversuch reproduktionstoxisch; wegen der langen Halbwertszeit (7 Tage) Semaglutid mindestens 2 Monate vor geplanter Schwangerschaft absetzen |
 | Sehnervschädigung - erhöhtes Risiko für nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION) unter Semaglutid beobachtet; bei plötzlichem Verlust des Sehvermögens ophthalmologisch untersuchen und bei bestätigter NAION Behandlung mit Semaglutid abbrechen |
 | Stillzeit - Übergang in Muttermilch unbekannt, im Tierversuch geht Semaglutid in Milch über; nicht stillen |
 | Überempfindlichkeit gegen Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile |